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im stress.

Hallo.
Mal wieder ein Eintrag nach längerer Zeit.
Ich muss sagen, dass ich mich getäuscht hatte, als ich mir dachte, dass es bergauf gehe.
Fehlanzeige.
Na ja.
Bin derzeit ziemlich im Schulstress, schaffe es einfach nicht mich aufzuraffen, mir wächst alle stotal übern Kopf. Versuche den richtigen Balanceakt zu halten, aber es vermag mir nicht zu gelingen.
Es ist nicht einfach sich selber wieder zurecht zu finden, wenn man einem die letzten Schulaufgaben vor den Prüfungen bevor stehen.
Ich hab gestern Mathe und Physik rausbekommen.
Beides eine 5.
Das warn ziemlicher Schlag, ich hatte doch so viel für Mathe getan, hab doch jetzt schon zweimal die Woche Nachhilfe und bin trotz alledem die Schlechteste in unsere Gruppe und hab wohl die schlechteste Arbeit der Klasse geschrieben.
Ich konnte doch alles.
Jetzt stehe ich wieder auf 4,6 -> also Note 5.
In Physik stehe ich kontinuierlich auf 5.
So und jetzt?
Problem, eindeutig.
Noch zwei Monate bis zu den Prüfungen und ich stehe hier mit zwei Fünfen.
Was ist mit meinen Zielen passiert?
Hat mich diese ganze liebeskranke Gefühlsduselei der letzten Monate meine Motivation gekostet, sodass ich wieder mal nur Enttäuschungen ernten darf?
Ich tu doch schon alles was ich kann.

Einfach mal total abschalten für längere Zeit.
Das wäre einfach nur super.
Das bräuchte ich jetzt um wieder auf die Beine zu kommen.
Nach den letzten Tagen, Wochen, Monaten.

Genau das, ja.

x.

die pauZ.
18.4.07 22:09


Ich - mein größter Feind

Ich habe gerade eben die letzten Zeilen des Buches 'Ich - mein größter Feind' von Timm Flemming gelesen.
Es ist ein Buch, wohl eher ein Erfahrungsbericht über das Leben mit dem Borderline-Syndrome.
Ich weiß nicht wie ich das einordnen soll, da ich teilweise in den letzten paar Jahren oft darüber nachgedacht hatte, wieso ich mich wohl immer wieder mit diesen typischen Verhaltensmerkmalen eines Borderliners identifizieren konnte.
Sie waren nie ganz da, aber Ähnlichkeiten bestehen bis heute und das musste ich auch feststellen, als ich dieses Buch las.
Ich war einerseits schockiert, wie hart das Leben als Borderliner sein muss, zu was man alles fähig ist, da gab es so einige Szenarien wo ich nur mit dem Kopf schütteln konnte, wo es mir die Luft abgeschnürt hat, weil Erinnerungen hochkamen, wo es mir so ähnlich ging, aber so weit wie der Autor dieses Buches bin ich nie gegangen.
Ich bin irgendwie auch froh, dass ich es so halbwegs alleine geschafft habe, mein Leben in den Griff zu kriegen, ich hab mich damals gegen eine Therapie entschieden, ich wollte es alleine schaffen und ich kann wohl behaupten, dass ich es geschafft habe.
Auch wenn ich heute natürlich immer noch gegen mich selber arbeite, weil ich - wie auch schon der Buchtitel sagt - mein größter Feind bin.

pauZ.
29.4.07 18:47




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